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Die `F33f`_`[Gattung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gattung_(Biologie)]`_`f `*`!Macodes`!`* aus der `F33f`_`[Familie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Familie_(Biologie)]`_`f der `F33f`_`[Orchideen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Orchideen]`_`f besteht aus elf `F33f`_`[Arten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Art_(Biologie)]`_`f krautiger Pflanzen. Sie stammen aus Südostasien, wachsen meist terrestrisch, gelegentlich auch `F33f`_`[epiphytisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Epiphyt]`_`f.
>>Contents
• `F0af`_`[Beschreibung`#beschreibung]`_`f
• `F0af`_`[Verbreitung`#verbreitung]`_`f
• `F0af`_`[Verwendung`#verwendung]`_`f
• `F0af`_`[Botanische Geschichte und Systematik`#botanische-geschichte-und-systematik]`_`f
• `F0af`_`[Siehe auch`#siehe-auch]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
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>>Beschreibung
Die `*Macodes`*-Arten besitzen ein kriechendes `F33f`_`[Rhizom`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rhizom_(Botanik)]`_`f mit wenigen `F33f`_`[Internodien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internodium_(Botanik)]`_`f. Die oberirdischen Sprosse sind mit wenigen `F33f`_`[Laubblättern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Blatt_(Pflanze)]`_`f besetzt. Die Blattspreite ist schief-elliptisch bis rundlich, am Grund verschmälert sie sich zu einem kurzen Blattstiel, der den Spross röhrenförmig umfasst. Die Blätter weisen auf hell- bis dunkelgrünem Grund eine kontrastreiche, netzförmige Aderung auf, die silbrig bis golden gefärbt ist. Die Blattunterseite ist rötlich gefärbt.`:cite-ref-go3-1-0[`F5bf`_`[1`#cite-note-go3-1]`_`f]
Der endständige `F33f`_`[Blütenstand`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Blütenstand]`_`f ist unverzweigt, Blütenstandsachse, `F33f`_`[Tragblätter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tragblatt]`_`f, `F33f`_`[Fruchtknoten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fruchtknoten]`_`f und die Außenseiten der `F33f`_`[Sepalen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sepal]`_`f sind behaart. Am Blütenstandsstiel stehen einige `F33f`_`[Hochblätter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hochblatt]`_`f; die Tragblätter der `F33f`_`[Blüten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Blüte]`_`f sind etwa so lang wie Blütenstiel und Fruchtknoten zusammen. Die Blüten sind nicht `F33f`_`[resupiniert`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Resupination]`_`f. Die drei äußeren Blütenblätter (Sepalen) sind alle gleich geformt, die seitlichen Sepalen umfassen die Basis der `F33f`_`[Lippe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Labellum]`_`f. Die seitlichen inneren Blütenblätter (`F33f`_`[Petalen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Petal]`_`f) sind schmaler und haften mit dem Rand am oberen Sepal. Die Lippe ist asymmetrisch verdreht, an der Basis ist sie mit der `F33f`_`[Säule`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gynostemium]`_`f verwachsen. Die Lippe ist dreigeteilt: Die Basis (Hypochil) ist halbkugelig oder sackartig geformt, mit zwei seitlichen, fleischigen Anhängseln im Innern. Der mittlere Teil der Lippe, das Mesochil, kann sehr kurz bis lang ausgebildet sein und ist recht schmal. Der vordere Teil der Lippe ist ungeteilt und herzförmig bis oval geformt. Die Säule ist wie die Lippe asymmetrisch verdreht. Die `F33f`_`[Narbe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Narbe_(Botanik)]`_`f besteht aus einer zusammenhängenden Fläche, sie bildet zwei etwa quadratisch geformte seitliche Flügel. Das `F33f`_`[Staubblatt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Staubblatt]`_`f ist im Umriss oval, es enthält zwei ovale bis keulenförmige `F33f`_`[Pollinien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pollinium]`_`f, die über je ein Stielchen mit der kleinen gemeinsamen, ovalen Klebscheibe (Viscidium) verbunden sind. Das Trenngewebe zwischen Narbe und Staubblatt (`F33f`_`[Rostellum`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rostellum_(Botanik)]`_`f) ist tief zweigezähnt.`:cite-ref-go3-1-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-go3-1]`_`f]
>>Verbreitung
`*Macodes`* ist in Südostasien von Vietnam über die südlichen `F33f`_`[Nansei-Inseln`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nansei-Inseln]`_`f, die Philippinen, Malaysia, Indonesien bis nach Papua-Neuguinea, die Salomonen und Vanuatu verbreitet. Die Arten wachsen im Schatten immergrüner Regenwälder auf humosen Böden in Höhenlagen von 100 bis 1500 Metern.`:cite-ref-go3-1-2[`F5bf`_`[1`#cite-note-go3-1]`_`f]
>>Verwendung
Vor allem im 19. Jahrhundert war `*Macodes`* aufgrund der kontrastreich gezeichneten Blätter als Zierpflanze beliebt. Gelegentlich ist `*Macodes petola`* im Handel zu finden. In Kultur benötigen die Pflanzen einen schattigen, luftfeuchten Standort. Das Substrat muss durchlässig und gleichmäßig feucht sein. Im Sommer sollte die Temperatur nicht unter 24 °C fallen und nicht über 28 °C ansteigen, im Winter, wenn die Pflanzen weniger wachsen, sollten sich die Temperaturen zwischen 15 und 24 °C bewegen.`:cite-ref-go3-1-3[`F5bf`_`[1`#cite-note-go3-1]`_`f]
>>Botanische Geschichte und Systematik
`*Macodes`* wird innerhalb der `F33f`_`[Tribus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tribus_(Biologie)]`_`f `F33f`_`[Cranichideae`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Cranichideae]`_`f in die Subtribus `F33f`_`[Goodyerinae`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Goodyerinae]`_`f eingeordnet. Nach Dressler lässt sich diese weiter in zwei Gruppen unterteilen; `*Macodes`* steht zusammen mit der Mehrzahl der Gattungen, die nicht zwei deutlich getrennte Narbenflächen aufweisen.`:cite-ref-dressler-2-0[`F5bf`_`[2`#cite-note-dressler-2]`_`f] `*Macodes`* wurde 1825 von `F33f`_`[Carl Ludwig Blume`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Carl_Ludwig_Blume]`_`f als `F33f`_`[Sektion`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sektion_(Biologie)]`_`f der Gattung `*`F33f`_`[Neottia`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Neottia]`_`f`* beschrieben. `F33f`_`[John Lindley`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=John_Lindley_(Botaniker)]`_`f änderte den Rang 1840 und beschrieb `*Macodes`* in `*Genera and Species of Orchidaceous Plants`* Seite 496 als eigene Gattung `*Macodes`* (Blume) Lindl. Der Name `*Macodes`* leitet sich vom `F33f`_`[griechischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Griechische_Sprache]`_`f Wort μακρός `*mak(r)os`* für „groß“ ab und beschreibt den großen mittleren Teil der Lippe bei der Typusart, `*Macodes petola`*. Verwandt mit `*Macodes`* ist die Gattung `*`F33f`_`[Dossinia`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dossinia]`_`f`*.`:cite-ref-go3-1-4[`F5bf`_`[1`#cite-note-go3-1]`_`f]
Folgende Arten werden zur Gattung `*Macodes`* gezählt:`:cite-ref-wcsp-3-0[`F5bf`_`[3`#cite-note-wcsp-3]`_`f]
• `*Macodes angustilabris`* J.J.Sm.: Sie kommt in Borneo vor.`:cite-ref-wcsp-3-1[`F5bf`_`[3`#cite-note-wcsp-3]`_`f]
• `*Macodes celebica`* Rolfe: Sie kommt in Sulawesi vor.`:cite-ref-wcsp-3-2[`F5bf`_`[3`#cite-note-wcsp-3]`_`f]
• `*Macodes cominsii`* (Rolfe) Rolfe: Sie kommt auf den Salomonen vor.`:cite-ref-wcsp-3-3[`F5bf`_`[3`#cite-note-wcsp-3]`_`f]
• `*Macodes cupida`* Ormerod: Sie kommt im südlichen Vietnam vor.`:cite-ref-wcsp-3-4[`F5bf`_`[3`#cite-note-wcsp-3]`_`f]
• `*Macodes dendrophila`* Schltr.: Sie kommt von Neuguinea bis zu den Salomonen vor.`:cite-ref-wcsp-3-5[`F5bf`_`[3`#cite-note-wcsp-3]`_`f]
• `*Macodes limii`* J.J.Wood & A.L.Lamb: Sie kommt in `F33f`_`[Sabah`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sabah]`_`f vor.`:cite-ref-wcsp-3-6[`F5bf`_`[3`#cite-note-wcsp-3]`_`f]
• `*Macodes megalantha`* Ormerod: Sie kommt im westlichen Neuguinea vor.`:cite-ref-wcsp-3-7[`F5bf`_`[3`#cite-note-wcsp-3]`_`f]
• `*Macodes obscura`* Schltr.: Sie kommt in Neuguinea vor.`:cite-ref-wcsp-3-8[`F5bf`_`[3`#cite-note-wcsp-3]`_`f]
• `*Macodes petola`* (Blume) Lindl.: Sie kommt von Thailand und den `F33f`_`[Nansei-Inseln`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nansei-Inseln]`_`f bis Malesien vor.`:cite-ref-wcsp-3-9[`F5bf`_`[3`#cite-note-wcsp-3]`_`f]
• `*Macodes pulcherrima`* Schltr.: Sie kommt in Neuguinea vor.`:cite-ref-wcsp-3-10[`F5bf`_`[3`#cite-note-wcsp-3]`_`f]
• `*Macodes sanderiana`* (Kraenzl.) Rolfe: Sie kommt von Malesien bis `F33f`_`[Vanuatu`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vanuatu]`_`f vor.`:cite-ref-wcsp-3-11[`F5bf`_`[3`#cite-note-wcsp-3]`_`f]
>>Siehe auch
• `F33f`_`[Liste der Orchideengattungen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_der_Orchideengattungen]`_`f
>>Einzelnachweise
`:cite-note-go3-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-go3-1-0]`_`f Alec M. Pridgeon, Phillip Cribb, Mark W. Chase, Finn Rasmussen (Hrsg.): Genera Orchidacearum. Orchidoideae (Part 2). Vanilloideae. Band 3. Oxford University Press, New York/Oxford 2003, ISBN 0-19-850711-9, S. 119–121.
`:cite-note-dressler-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-dressler-2-0]`_`f Robert L. Dressler: Phylogeny and Classification of the Orchid Family. Cambridge University Press, Cambridge 1993, ISBN 0-521-45058-6, S. 118.
`:cite-note-wcsp-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-wcsp-3-0]`_`f `*Macodes`*. In: `*POWO`* = `*Plants of the World Online`* von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: `*Kew Science`*, abgerufen am 13. Juli 2018.
>>Weblinks
Commons
:
Macodes
– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
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